Zwischen Training, Dinner und Hotelbar
- Paloma

- 16. Apr.
- 6 Min. Lesezeit

Wer mich nur von meiner Webseite und meinen Bildern kennt, könnte vielleicht glauben, dass ich den Großteil meines Lebens in eleganten Kleidern, hohen Schuhen und Hotelbars verbringe. Die Realität sieht meistens etwas anders aus.
Würdest Du mir an einem gewöhnlichen Nachmittag zufällig begegnen, wäre ich vermutlich sportlich und eher unkompliziert gekleidet. Vielleicht wäre ich gerade auf dem Weg zum Training oder käme mit hochgebundenen Haaren und deutlich weniger glamourös aussehend von dort zurück.
Diese Seite gehört genauso zu mir wie die Frau, die Dir später in einem eleganten Kleid gegenübersteht.
Warum ich vor einem Date trainiere
Sport begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Bewegung war für mich deshalb nie nur etwas, das man macht, um eine bestimmte Figur zu erreichen. Natürlich möchte ich fit bleiben und mich in meinem Körper wohlfühlen. Viel wichtiger ist für mich aber, was regelmäßiges Training mit meinem Kopf macht.
Sport hilft mir dabei, meine Gedanken zu ordnen, überschüssige Energie loszuwerden und mich emotional ausgeglichener zu fühlen. Wenn ich einige Tage nicht trainiere, merke ich das nicht nur körperlich, sondern auch an meiner Stimmung. Mein Körper und mein Kopf sind einfach daran gewöhnt, dass Bewegung zu meinem Leben gehört.
An Tagen, an denen ich ein Date habe, gehe ich deshalb fast immer vorher zum Training. Ich möchte mich danach nicht nur körperlich fit, sondern auch mental klar und ausgeglichen fühlen. Nach dem Sport bin ich wacher, entspannter und viel mehr im Moment.
Das Training ist für mich gewissermaßen der ruhige Anfang eines aufregenderen Abends. Zuerst konzentriere ich mich vollkommen auf mich selbst. Später kann ich meine Aufmerksamkeit ganz meinem Gegenüber schenken.
Von Sportkleidung zu Deinem Lieblingskleid
Im Alltag kleide ich mich meistens sportlich oder entspannt. Ich mag Kleidung, in der ich mich frei bewegen kann, und muss nicht jeden Tag perfekt gestylt sein. Gleichzeitig bin ich sehr modebewusst und liebe es, mit unterschiedlichen Seiten meiner Persönlichkeit zu spielen.
Gerade deshalb genieße ich es, mich für ein Date bewusst schick zu machen. Nach dem Training zu duschen, Musik einzuschalten und anschließend ein elegantes Kleid auszuwählen, fühlt sich jedes Mal wie ein kleiner Wechsel an. Aus meiner alltäglichen, eher sportlichen Seite kommt langsam die feminine und sinnliche Frau zum Vorschein, die Du später kennenlernen wirst.
Beides bin ich. Das eine ist nicht echter als das andere.
Wenn ein Mann einen bestimmten Outfitwunsch hat, gehe ich darauf gerne ein, solange er zu mir passt und ich mich darin attraktiv fühle. Vielleicht wünscht er sich ein elegantes Kleid, hohe Schuhe, ein bestimmtes Styling oder Dessous, die zunächst nur ich kenne.
Besonders schön finde ich es, wenn mir ein Mann vor unserem Treffen ein Kleid, Schuhe oder Dessous schenkt, die er gerne an mir sehen möchte. Ich erwarte solche Geschenke natürlich nicht. Wenn ein Mann jedoch etwas mit Geschmack auswählt und mir damit eine Freude machen möchte, trage ich es sehr gerne für ihn.
Der Gedanke, etwas anzuziehen, das Du bewusst für mich ausgesucht hast, hat seinen eigenen Reiz. Noch bevor wir uns sehen, entsteht dadurch ein kleines gemeinsames Geheimnis. Niemand in der Hotelbar weiß, weshalb ich genau dieses Kleid trage oder was sich vielleicht darunter verbirgt. Wir beide wissen es.
Ein Dinner ist für mich mehr als nur Essen
Ich bin ein absoluter Genussmensch und liebe gutes Essen. In ein schönes Restaurant zu gehen, gehört auch privat zu den Dingen, mit denen man mir sehr leicht eine Freude machen kann. Man könnte beinahe sagen, dass Essen gehen eines meiner liebsten Hobbys ist.
Bei einem Date genieße ich ein Dinner aber nicht nur wegen des Essens. Ein gemeinsames Dinner gibt uns die Möglichkeit, einander in Ruhe kennenzulernen. Wir müssen nichts überstürzen und können erst einmal miteinander sprechen, lachen und herausfinden, wie sich unsere Dynamik anfühlt.
Während eines Essens erfährt man erstaunlich viel über einen Menschen. Ich bemerke, wie aufmerksam jemand zuhört, wie er mit anderen Menschen umgeht, ob er Humor besitzt und ob auch kleine Gesprächspausen angenehm sein können. Besonders achte ich darauf, wie ein Mann das Personal behandelt. Ein höflicher und wertschätzender Umgang sagt für mich oft mehr über seinen Charakter aus als jede perfekt formulierte Vorstellung.
Ich gehöre übrigens nicht zu den Frauen, die in einem wunderbaren Restaurant nur ein Glas Wasser bestellen und das Essen auf dem Teller hin und her schieben. Wenn wir schon gemeinsam essen gehen, möchte ich es auch genießen. Ein gutes Dinner, ein schönes Glas Wein und ein interessantes Gegenüber sind für mich eine ziemlich gelungene Kombination.
Dabei gefällt mir auch, dass sich die Stimmung im Laufe des Abends langsam verändern kann. Vielleicht beginnen wir mit einem unverfänglichen Gespräch und merken irgendwann, dass unsere Blicke länger werden. Unter dem Tisch berühren sich vielleicht unsere Beine, scheinbar zufällig oder auch nicht ganz so zufällig.
Niemand um uns herum weiß, welche Gedanken wir gerade haben oder wie unser Abend später weitergehen könnte. Genau dieses Spiel mit dem, was nach außen sichtbar ist und was nur zwischen uns stattfindet, finde ich besonders reizvoll.
Warum ich Hotelbars so gerne mag
Hotelbars haben für mich eine ganz eigene Atmosphäre. Sie sind elegant, aber meistens nicht zu steif. Menschen kommen an, andere reisen ab, und fast jeder scheint dort seine eigene kleine Geschichte mitzubringen.
Vielleicht sitzen Geschäftsreisende am Nebentisch, während ein Paar gerade seinen Urlaub beginnt. Jemand wartet auf einen Flug am nächsten Morgen, ein anderer auf einen Menschen, den er zum ersten Mal treffen wird.
Ich mag diese Mischung aus Anonymität und Nähe.
Für ein erstes Getränk sind Hotelbars deshalb ideal. Wir befinden uns noch in einem öffentlichen Raum und können uns entspannt kennenlernen. Gleichzeitig liegt bereits eine gewisse Spannung in der Luft, weil wir beide wissen, dass dieser Drink wahrscheinlich nicht das Ende unseres Abends sein wird.
Vielleicht sitzt Du mir gegenüber und versuchst herauszufinden, ob mein Lächeln nur freundlich oder bereits ein wenig herausfordernd gemeint ist. Vielleicht weiß ich längst, dass Du mich attraktiv findest, lasse Dich aber noch ein wenig warten, bevor ich Dir zeige, dass die Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich mag diese Phase eines Dates. Noch ist nichts ausgesprochen, aber vieles bereits spürbar.
Reisen mit dem richtigen Menschen
Neben Sport, Mode und gutem Essen gehört auch das Reisen zu den Dingen, die mich wirklich glücklich machen. Ich entdecke gerne neue Städte, übernachte in schönen Hotels und lasse mich auf Orte ein, die ich vorher noch nicht kannte.
Deshalb freue ich mich grundsätzlich sehr über Anfragen für gemeinsame Reisen, Kurzurlaube oder längere Aufenthalte. Eine neue Stadt mit einem interessanten Menschen zu entdecken, gemeinsam essen zu gehen und später in ein Hotel zurückzukehren, kann unglaublich schön sein.
Trotzdem halte ich wenig davon, direkt eine ganze Woche miteinander zu verreisen, wenn wir uns noch nie zuvor begegnet sind. Eine Einladung auf die Malediven klingt auf den ersten Blick natürlich reizvoll. Mit einem vollkommen fremden Menschen können sieben Tage jedoch sehr lang werden.
Ich finde es wesentlich charmanter, wenn wir uns zunächst bei einem kürzeren Date kennenlernen. Wenn die Chemie stimmt und wir unsere gemeinsame Zeit beide genießen, fühlt sich die Vorstellung einer späteren Reise sofort anders an.
Dann freue ich mich gerne auf ein gemeinsames Wochenende oder mehrere Tage an einem besonderen Ort. Nicht nur wegen des Reiseziels, sondern weil ich bereits weiß, mit wem ich diese Zeit verbringen werde.
Sinnlichkeit gehört für mich ganz natürlich dazu
Ich entscheide sehr bewusst, welche Männer ich treffe, und habe Freude an den Begegnungen, auf die ich mich einlasse. Gerade deshalb bin ich neugierig auf mein Gegenüber. Jeder Mensch bringt andere Wünsche, Erfahrungen und Vorlieben mit.
Ich finde es spannend, herauszufinden, worauf ein Mann reagiert. Ist es ein bestimmter Blick, eine beiläufige Berührung oder der Moment, in dem ich ihm etwas näher komme und dann doch noch ein wenig Abstand halte?
Ich spiele gerne mit Reizen und genieße die Spannung, die dabei entsteht. Für mich beginnt Sinnlichkeit nicht erst, wenn wir uns ausziehen. Sie kann bereits während unseres Gesprächs entstehen, in der Art, wie wir einander ansehen, wie wir miteinander lachen oder wie sich meine Hand für einen Moment auf Deinen Arm legt.
Das bedeutet nicht, dass jeder Abend nach demselben Muster verläuft. Ganz im Gegenteil. Gerade weil jeder Mann anders ist, fühlt sich auch jede Begegnung anders an. Manche Männer wecken meine verspielte Seite, andere meine ruhigere oder dominantere. Bei manchen entsteht sofort eine vertraute Nähe, während sich die Spannung bei anderen langsam aufbaut.
Genau diese Unterschiede machen mich neugierig.
All diese Seiten gehören zu mir
Vielleicht beschreiben mich meine Gegensätze besser als jede Aufzählung von Eigenschaften.
Ich kann am Nachmittag konzentriert trainieren und Dir am Abend in einem eleganten Kleid gegenüberstehen. Ich kann sehr diszipliniert sein und gleichzeitig ein mehrgängiges Dinner ohne schlechtes Gewissen genießen. Ich liebe entspannte Kleidung im Alltag, freue mich aber ebenso über hohe Schuhe, schöne Dessous und ein Kleid, das Du vielleicht eigens für mich ausgesucht hast.
Ich kann eher introvertiert und gerne für mich sein, mich bei einem schönen Date aber vollkommen öffnen, viel lachen und Dir meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Ich liebe neue Städte und spontane Erlebnisse, entscheide gleichzeitig aber sehr bewusst, mit wem ich mich darauf einlasse.
Keine dieser Seiten ist eine Rolle. Sie gehören alle zu mir.
Vielleicht treffen wir uns eines Tages nach meinem Training in einer Hotelbar. Du erkennst mich in dem Kleid, das ich für unseren Abend ausgewählt habe, und wir beginnen bei einem Drink herauszufinden, welche Seiten wir gegenseitig in uns wecken.
Was danach geschieht, müssen wir nicht vorher festlegen. Ein wenig Raum für Überraschungen gehört für mich schließlich zu einem wirklich guten Date.

